Was ist ein QR-Code?
Ein QR-Code (Quick Response, Schnellantwort) ist ein zweidimensionaler Matrix-Barcode, der 1994 von Denso Wave erfunden wurde. Im Gegensatz zu herkömmlichen Barcodes, die Daten in einer Dimension speichern, speichern QR-Codes Daten sowohl horizontal als auch vertikal, was ihnen ermöglicht, deutlich mehr Informationen in einer kompakten quadratischen Form zu speichern. Sie können bis zu 3.000 Bytes binärer Daten oder 7.089 numerische Zeichen kodieren. QR-Codes werden weltweit für Zahlungen, Produktverfolgung, Werbung und kontaktlosen Informationsaustausch genutzt.
Fehlerkorrekturlevel Erklärt
QR-Codes verwenden Reed-Solomon-Fehlerkorrektur, um auch dann lesbar zu bleiben, wenn Teile des Codes beschädigt, verschmutzt oder verdeckt sind. Es gibt vier Level: L (Niedrig, stellt 7% der Daten wieder her), M (Mittel, 15%), Q (Quartil, 25%) und H (Hoch, 30%). Höhere Korrekturstufen fügen Redundanz hinzu, was die physische Größe des QR-Codes bei gleicher Datenmenge erhöht. Verwenden Sie Level H, wenn Sie ein Logo in die Mitte eines QR-Codes einbetten oder wenn der Code auf Oberflächen gedruckt wird, die Abnutzung ausgesetzt sind.
Best Practices für den Druck und die Anzeige von QR-Codes
Testen Sie einen gedruckten QR-Code immer vor der Massenproduktion. Stellen Sie eine Mindest-Ruhezone (weißer Rand) von vier Modulbreiten um den Code sicher, damit Scanner die Findermuster lokalisieren können. Halten Sie ein Kontrastverhältnis von mindestens 4:1 zwischen Vordergrund- und Hintergrundfarbe ein. Laminieren Sie für den Außeneinsatz gedruckte Codes, um sie vor Feuchtigkeit und UV-Strahlung zu schützen. Die empfohlene Mindestdruckgröße beträgt 2 cm × 2 cm für standardmäßige Betrachtungsabstände; erhöhen Sie die Größe proportional für Codes, die mehr als einen Meter vom Nutzer entfernt platziert werden.





